1975 – Ehestand und Wehestand – oder – Die drei Unglücklichen

Drei gegen drei steht die Partie. Auf der einen Seite die drei Ehemänner August, Maximilian und Emil – auf der anderen Seite die drei Ehefrauen Biska, Zenta und Dora. Der Schwiegervater spielt den Vermittler oder Schiedsrichter. „Ach du schöne Zeit der jungen Liebe, bist Du nur in Traum gewesen?“ – so stöhnt wohl jeder und jede der Beteiligten. August ist gerade beim Nudelmachen, soll den Kleinen versorgen, seine Frau ist in der Gemeinderatssitzung und hat ihm den Auftrag gegeben, die Haustür ja gut abzuschließen, da die internen Familienangelegenheiten keinen enschen etwas angehen. August vergisst bei der vielen arbeit dies zu tun und ist nahe der Verzweiflung, da aus dem Teig keine Nudeln werden – nun will er Knödel machen. Da kommt Emil, weckt den Kleinen auf, der schreit und hat nass und noch viel mehr. Er legt ihn trocken, da erscheint aximilian und macht sich über die Unbeholfenheit Augusts lustig. In der Aufregung kocht August statt Erbsen in die Suppe Rosinen ein und dazu erscheint Zenta als Funken im Pulverfass.
Im zweiten Akt flickt Maximilian, der Angeber, die Kostümjacke seiner Frau, näht statt des Lochs den rmel zu und sie muss eiligst als Vorsitzende des Gleichberechtigungsvereins in eine Versammlung. Zustände….. Es spitzt sich alles noch mehr zu, die Männer verlegen sich auf den Suff, die Frauen ersinnen andere Möglichkeiten wie Tränenbäche, Besenstiel und kalte Dusche. Als es so weit ist, dass die einen ins Wasser gehen wollen und die anderen ein anderes Unglück vor haben, kommt man darauf, dass man sich doch so unendlich gern hat, und zum Ehestand auch der Wehestand gehört.

Schauspieler
August WackerHans Potzner
Zenta
Maximilian Tapfer
Biska
Emil Feig
Dora
Philipp
Organisation
OrganisationMGV "Sängerbund"